Hintergrund meiner Arbeit

Die Grundlagen meiner Bewusstseinsarbeit

<img src="spirituelles-buch.jpg" alt="Offenes spirituelles Buch mit Kerze und Mala" />

Herkunft meiner Arbeit

Viele der Zusammenhänge, mit denen ich arbeite, erschließen sich nicht auf den ersten Blick.

Mein fachliches Wissen habe ich unter anderem in der intensiven Ausbildung in der Releasing-Methode erworben. 
Die Releasing-Methode bildet gemeinsam mit buddhistischen Lehren und indischen Philosophien eine wesentliche Grundlage meiner Arbeit. 
Die in den vedischen Weisheitslehren beschriebenen Sichtweisen haben mein Verständnis dafür geprägt, wie alles miteinander in Beziehung steht – und dass nichts isoliert geschieht.

Spiritualität wird oft mit etwas Abgehobenem oder Weltfremdem verbunden. 
Für mich bedeutet etwas sehr Bodenständiges: alles, was in uns und um uns geschieht, in einem größeren, übergeordneten Zusammenhang zu verstehen.


Geistige Gesetze

Geistige Gesetze, auch geistige Prinzipien genannt, geben meiner Arbeit Orientierung. 
Sie sind keine neuen Erfindungen, sondern beschreiben universelle Gesetzmäßigkeiten, die seit Jahrtausenden in vielen philosophischen und spirituellen Traditionen weltweit überliefert werden. 
Sie wirken universell – unabhängig davon, ob wir uns ihrer bewusst sind oder nicht.

Diese Prinzipien helfen dabei, belastende Themen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und die Frage zu beleuchten, warum bestimmte Erfahrungen in unserem Leben auftauchen und welche tiefere Bedeutung sie für uns haben. 
Einige dieser Gesetzmäßigkeiten, die sich in meiner Praxis immer wieder zeigen, möchte ich hier beispielhaft näher beschreiben:

Ursache und Wirkung (Karma)

Das Wort Karma stammt aus dem Sanskrit, der  altindischen Hoch- und Gelehrtensprache, und bedeutet ursprünglich Handlung oder Tat.
In den buddhistischen und anderen vedischen Philosophien steht es für das universelle Prinzip, dass jede Handlung eine Wirkung nach sich zieht.
Deshalb wird Karma häufig mit dem Gesetz von Ursache und Wirkung in Verbindung gebracht.

Aus spiritueller Sicht hat jede unserer Handlungen Konsequenzen, auch wenn ihre Auswirkungen oft erst später sichtbar werden.
Das gilt sowohl im Positiven als auch im Negativen.
Dabei geht es nicht um eine Bewertung in Gut und Böse, sondern um das Verständnis, dass jede Ursache eine entsprechende Wirkung nach sich zieht - ganz neutral betrachtet.
In der spirituellen Betrachtung werden Erfahrungen nicht bewertet.
Statt zu fragen, ob etwas gut oder schlecht ist, kann die Frage lauten: Was möchte mir diese Erfahrung zeigen?

Das Spiegelgesetz

Das Spiegelgesetz beschreibt, dass unsere Umwelt uns oft wie ein Spiegel dient. 
Eigenschaften, die uns bei anderen Menschen besonders intensiv emotional bewegen oder triggern, haben fast immer einen Bezug zu unseren eigenen, noch unbewussten Themen. 
Im Alltag zeigt sich dieses Prinzip überall dort, wo Menschen aufeinandertreffen – ob in der Partnerschaft, in der Familie oder im Beruf.

👉 Über diese Prinzipien sprechen wir auch ganz praxisnah in meinen Themenkreisen zur persönlichen Entwicklung


Die Welt der Gegensätze

Aus spiritueller Sicht begegnen wir dem Leben häufig in Form von Gegensätzen – in der Dualität.
Viele spirituelle Traditionen beschreiben diese als zwei Pole, die sich gegenseitig ergänzen und erst gemeinsam das Ganze, die Einheit, bilden.
In der chinesischen Philosophie wird dieses Verständnis durch die Begriffe Yin und Yang dargestellt.

Im Alltag erleben wir dieses Wechselspiel beispielsweise zwischen Angst und Vertrauen.
👉 In meiner Arbeit mit der Releasing-Methode begleite ich dich dabei, wieder zu deinem natürlichem Gleichgewicht zurückzufinden.
👉 Das Verständnis von Einheit und Dualität ist auch Teil meiner Bewusstseinsarbeit in den Themenkreisen zur persönlichen Entwicklung

Licht und Schatten - auf dem Weg zur Selbsterkenntnis 

Viele spirituelle Traditionen verstehen den Weg des Menschen als einen Weg der Selbsterkenntnis. 
Belastende Erfahrungen werden dabei nicht nur als Hindernis betrachtet, sondern können – wenn wir uns ihnen bewusst zuwenden – zu einem tieferen Verständnis von uns selbst führen.

Licht und Schatten gehören dabei zusammen. 
Oft erkennen wir unsere eigene innere Stärke, unser Vertrauen oder unsere Verbundenheit erst dann bewusster, wenn wir zuvor auch ihre Gegensätze erfahren haben. 

Ein kleines Kind, zum Beispiel, versteht nicht, was "heiß" bedeutet. 
Es kann hundertmal davor gewarnt werden – wirklich begreifen wird es die Bedeutung oft erst durch die eigene Erfahrung. 
Ähnlich ist es manchmal auch mit unserem Leben. 
Manche Erkenntnisse entstehen nicht durch Wissen allein, sondern durch das Erleben. 

Warum sich ein neuer Blickwinkel lohnt

Ein solcher Perspektivenwechsel erfordert Mut, öffnet aber oft Türen, die uns vorher verschlossen schienen. 
Dabei ist es völlig nebensächlich, woran man glaubt – entscheidend ist einzig und allein, ob uns dieser neue Blickwinkel dabei hilft, die Ursachen unserer Blockaden zu erkennen und zu verändern.

👉 Wie diese Bewusstseinsarbeit im Einzelsetting genau aussieht, erfährst du auf der Seite über die Releasing-Methode.

Fragen & Antworten zur Spiritualität